Lebenshilfe Duisburg beteiligt sich am Aktionstag "Kommunen am Limit"
Die Lebenshilfe Duisburg hat sich am gestrigen Montag (22. Juni 2026) am Aktionstag "Kommunen am Limit" beteiligt. "Wir sehen die Finanzierung sozialer Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger durch die desaströse Finanzsituation der Kommunen stark gefährdet", so Geschäftsführer Michael Reichelt. "Neben der auskömmlichen Finanzierung der vom Bund und Land auf die Kommunen übertragenen Aufgaben (Konnexitätsprinzip), sind durch die Beseitigung von Doppelstrukturen, einer konsequenten Digitalisierung und der massiven Steigerung von Effizienz und Effektivität der öffentlichen Verwaltung Steuergelder umzuschichten. Die Defizite öffentlicher Haushalte ließen sich durch dieses Vorgehen signifikant senken und die Dienstleistungsqualität für Bürger steigern."
Zum Hintergrund: Die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund – hatten gemeinsam zum bundesweiten Aktionstag aufgerufen. Sie fordern von Bund und Ländern, endlich entschlossen zu handeln und wirksame Maßnahmen gegen die kommunale Finanzkrise zu ergreifen.
Foto: Ilja Höpping / Stadt Duisburg