Schlüsselübergabe für Mutter-Kind-Einrichtung

In Duisburg-Homberg hat die Duisburger Baugesellschaft Gebag ein Mehrfamilienhaus mit ehemals zwölf Wohnungen speziell für die Zwecke der Lebenshilfe Duisburg völlig umgebaut. Hier soll ab dem 16. April 2018 eine Mutter-Kind-Einrichtung entstehen.

Das „Mutter-Kind-Wohnen“ bietet ein langfristiges Betreuungskonzept für bis zu sechs (werdende) Mütter mit ihren Kindern, die beispielsweise aufgrund einer Krisen- oder persönlichen Notsituation nicht dazu in der Lage sind, die Betreuung ihres Kindes alleine zu bewältigen. Die Einrichtung bietet dabei eine 24-Stunden-Betreuung und hilft den Müttern beim Aufbau einer Bindung zum eigenen Kind und bei einer selbstbestimmten Lebensführung. Zusätzlich bietet die Lebenshilfe hier das Konzept der so genannten „Begleiteten Inobhutnahme“ für bis zu sechs Kinder an, das – im Gegensatz zum Mutter-Kind-Wohnen – eine kurzfristige und vorübergehende Betreuung der Kinder vorsieht.

Gebag baute Gebäude um

Die achtmonatigen Modernisierungsarbeiten des Gebäudes aus den 1950er-Jahren hat die die Gebag speziell auf die Lebenshilfe als Mieterin ausgerichtet. 850.000 Euro hat sie dabei investiert. Die Grundrisse der insgesamt 734 Quadratmeter Wohnfläche wurden speziell auf die Bedürfnisse der neuen Nutzung ausgerichtet. Auch die Außenanlagenplanung folgt besonders den kindlichen Bedürfnissen.

Heute übergab Sabine Störch, Leiterin der Bestandsbewirtschaftung bei der Gebag, offiziell die Schlüssel an Michael Reichelt, den Geschäftsführer der Lebenshilfe, und gab so den Startschuss für die bald folgende Eröffnung der Wohneinrichtung.

„Kinder sind unsere Zukunft – daher ist es besonders wichtig, dass jedes Kind gemeinsam mit seiner Mutter einen ruhigen Rückzugsort finden kann, in dem es behütet aufwachsen kann. Wir sind gern auch hier Partner der Lebenshilfe Duisburg und freuen uns, dass wir dieses zukunftsweisende Projekt gemeinsam realisieren konnten“, freut sich auch Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer über die Fertigstellung.

Michael Reichelt, Geschäftsführer der Lebenshilfe, ergänzt: „Die gute Zusammenarbeit mit der Gebag macht es uns erst möglich, ein so wichtiges Projekt an den Start zu bringen.“

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